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Verhalten Auffälligkeit kinder- Test

Verhalten Auffälligkeit kinder- Test

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Pyrrolurie‑Test (PU) – Laboranalyse von Pyrrolen im Urin

Hinweis auf gestörten Hämoglobin‑Stoffwechsel & möglichen Mikronährstoffmangel

Der Pyrrolurie‑Test dient der Bestimmung von Pyrrolverbindungen im Urin. Eine erhöhte Ausscheidung kann auf eine Pyrrolurie (PU) hinweisen – eine Stoffwechselbesonderheit, bei der es zu einem Ungleichgewicht im Hämoglobin‑Stoffwechsel kommt.

Früher wurde diese Auffälligkeit unter den Begriffen Kryptopyrrolurie (KPU) oder Hämopyrrolurie (HPU) geführt. Diese Bezeichnungen werden heute nicht mehr verwendet. Der aktuelle, einheitliche Begriff lautet Pyrrolurie (PU).


Was ist Pyrrolurie?

Pyrrole sind Bestandteile des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin. Bei einer genetisch bedingten Störung bestimmter Enzymprozesse kann es zu einer vermehrten Bildung und Ausscheidung dieser Pyrrolverbindungen kommen.

Während Pyrrole bei gesunden Menschen überwiegend über den Stuhl ausgeschieden werden, erfolgt bei einer Pyrrolurie zusätzlich eine vermehrte Ausscheidung über den Urin. Dieser Überschuss lässt sich laborchemisch nachweisen.

Schätzungen zufolge sind etwa 5–10 % der Bevölkerung betroffen.


Zusammenhang mit Vitamin‑ & Spurenelementmangel

Pyrrole können im Körper Komplexe mit Vitamin B6 und Zink bilden. Diese lebenswichtigen Mikronährstoffe werden dadurch vermehrt über den Urin ausgeschieden und stehen dem Körper nicht mehr ausreichend zur Verfügung.

Langfristig kann dies zu einem funktionellen Mangel an Vitamin B6 und Zink führen – mit einer Vielzahl unspezifischer Beschwerden.


Mögliche Beschwerden bei Pyrrolurie

Die wissenschaftliche Diskussion zur Pyrrolurie ist noch nicht abgeschlossen. Dennoch zeigen sich in der Praxis häufig bestimmte Symptomkonstellationen, insbesondere wenn mehrere Beschwerden gleichzeitig auftreten:

  • Unruhe, Nervosität, Konzentrations‑ und Schlafstörungen
  • ADHS‑ähnliche Symptome (v. a. bei Kindern)
  • Erschöpfung, Energielosigkeit, Kopfschmerzen
  • Reizdarm‑Beschwerden
  • Muskel‑ und Gelenkschmerzen
  • Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Infektanfälligkeit, brüchige Nägel, Haarausfall

Studien deuten darauf hin, dass 30–40 % der Kinder mit ADHS‑Symptomen eine erhöhte Pyrrolausscheidung aufweisen.


Was wird beim Pyrrolurie‑Test gemessen?

  • Bestimmung der Konzentration von Pyrrolverbindungen im Urin
  • Bewertung strukturell ähnlicher Pyrrole
  • Hinweise auf mögliche Vitamin‑B6‑ und Zinkverluste

Der Test liefert damit eine objektive Grundlage zur Abklärung einer Pyrrolurie und möglicher Mikronährstoffdefizite.


Für wen ist der Test sinnvoll?

  • Bei Verdacht auf ADHS oder ADHS‑ähnliche Symptome
  • Bei ungeklärter Erschöpfung, Konzentrationsproblemen oder Nervosität
  • Bei wiederkehrenden Mängeln an Vitamin B6 oder Zink
  • Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Vor einer medikamentösen Behandlung kann es sinnvoll sein, zunächst mögliche stoffwechselbedingte Ursachen abzuklären.


Lieferumfang des Testsets

  • Anleitung zur Probengewinnung
  • Braunes Spezial‑Urinröhrchen inkl. Etikett & Pipette
  • Urinbecher
  • Versandgefäß
  • Probenbegleitschein
  • Garantieschein
  • Versandtasche

So funktioniert der Test

  1. Sie bestellen das Testset online.
  2. Die Urinprobe wird bequem zu Hause entnommen.
  3. Rücksendung der Probe im vorbereiteten Umschlag an unser Partnerlabor
    MVZ GANZIMMUN GmbH.
  4. Sie erhalten Ihren Befund mit Bewertung nach ca. 5–7 Werktagen
    (per Post oder online abrufbar).

Nach dem Testergebnis

Liegt eine Pyrrolurie vor, sollte das Ergebnis mit einem Arzt oder erfahrenen Therapeuten besprochen werden. Je nach Befund kann eine gezielte Zufuhr von Vitamin B6 und/oder Zink sinnvoll sein.


Hinweis zur Kostenerstattung

Bitte beachten Sie, dass eine Erstattung durch private Krankenkassen nicht immer gewährleistet ist. Klären Sie vorab mit Ihrer Krankenkasse, ob die Kosten übernommen werden.


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